Therapeutin für Psychotherapie (HPG) · Zweifach-Mama · ADHS-Betroffene · Reisende.
Ich habe gelernt, dass Veränderung beginnt, wenn wir aufhören, gegen uns selbst zu kämpfen.
Zwei Worte, die mich vermutlich besser beschreiben als jeder Lebenslauf.
Rastlos und gleichzeitig verwurzelt.
Nicht entweder. Nicht oder. Sondern beides.
Ich will die Welt sehen – und gleichzeitig zu Hause sein.
Ich liebe Abenteuer – und wünsche mir gleichzeitig Sicherheit.
Ich brauche Freiheit – und sehne mich nach Verbundenheit.
Ich denke tief – und wünsche mir, das Leben leichter zu nehmen.
Mein Kopf ist manchmal laut – und der Rest von mir braucht Ruhe.
Ich möchte ausbrechen – und mich hält das, was mir am meisten bedeutet.
Lange glaubte ich, ich müsste mich entscheiden.
Zwischen Fernweh und Zuhause.
Zwischen Freiraum und Familie.
Zwischen Tiefe und Leichtigkeit.
Heute weiß ich, ich bin beides.
Restless beschreibt für mich nicht nur Fernweh.
Es beschreibt auch die innere Unruhe, die mich begleitet – damals wie heute.
Die Gedankenflut.
Das ständige Hinterfragen.
Die Suche nach Zusammenhängen.
Den Wunsch zu verstehen.
Rooted beschreibt die andere Seite.
Meine Familie, die mir am meisten bedeutet … und mir Heimat gibt.
Meine Werte, die mich leiten … und mein Handeln, das daraus entsteht.
Und den Teil in mir, der geblieben ist.
Mein Kopf ist oft rastlos — und trotzdem gibt es einen Teil in mir, der gerade dann ruhig wird, wenn andere den Boden unter den Füßen verlieren.
Ich habe vieles infrage gestellt.
Mich selbst wahrscheinlich am meisten.
Nur eines nie:
Dass Veränderung möglich ist — und Aufgeben keine Option.
Ich versuche nicht mehr, Gegensätze aufzulösen.
Ich lebe sie miteinander — jeden Tag neu.
Freiheit und Verbundenheit.
Wissenschaft und Menschlichkeit.
Fernweh und Zuhause.
Genau daraus ist die Therapeutin geworden, die ich heute bin.
Ich habe Gefühle, Stimmungen und Zwischentöne intensiv wahrgenommen — jeden Reiz, der im Raum war. Aber die pq-Formel blieb nicht hängen 😅, egal wie oft mein Lehrer mich an die Tafel holte. Statt Erklärungen gab es Bewertungen. Statt Verständnis, Scham.
Nicht weil Zahlen meine Leidenschaft waren, sondern weil ich meiner eigenen Intuition nicht vertraut und nach Sicherheit gesucht habe.
Weit weg von Alltagsstrukturen, dem Druck zu funktionieren, Erwartungen und alten Rollenbildern. Als all das wegfiel, erlebte ich mich plötzlich ganz anders — mehr Energie, mehr Klarheit, mehr Selbstbewusstsein.
Das Studium gab mir das wissenschaftliche Fundament, das ich gesucht hatte. Und zwang mich gleichzeitig zu einer Auszeit — weil eigene Erkrankung mir gezeigt hat, dass Wissen allein nicht trägt.
In der Kinder- und Jugendhilfe erlebte ich, wie tief Systeme, Biographien und Lebenskontext ineinandergreifen. Gleichzeitig erfuhr ich am eigenen Leib, wie herausfordernd ein Arbeitsumfeld sein kann, das nicht für Neurodivergenz gemacht ist: feste Strukturen, durchgehend von Menschen umgeben, Reizüberflutung am Arbeitsplatz — der Druck, trotzdem zu funktionieren, und kein Raum für eigenes Energiemanagement.
Niederlagen, Scheitern, Krankheit. Mein Weg war nicht gerade — und das hat etwas entstehen lassen, das kein Studium vermitteln kann: emotionale Resonanz. Und die Gewissheit, immer einen Weg zu finden.
Mit meinen Kindern hat sich verschoben, was ich für selbstverständlich hielt — Werte, Prioritäten, der Blick auf Bedürfnisse und Bindung. Manches, das ich zu wissen glaubte, verstand ich erst durch sie wirklich.
Mit meiner Praxis habe ich einen Ort geschaffen, an dem fundiertes Wissen und echte Menschlichkeit zusammengehören — für Menschen, die aufhören wollen zu funktionieren und anfangen wollen, sich zu verstehen.
Es geht nicht darum, unangenehme Gefühle wegzumachen oder Menschen zu optimieren. Es geht darum, Zusammenhänge zu verstehen, Handlungsspielräume zurückzugewinnen und das eigene Leben stärker an dem auszurichten, was wirklich zählt.
Akzeptanz- & Commitment-Therapie (ACT)
ACT geht davon aus, dass Schmerz, Zweifel und Unsicherheit zum Leben gehören. Entscheidend ist nicht, jede schwierige Emotion loszuwerden — sondern ob wir trotz innerer Widerstände in Richtung dessen handeln können, was uns wirklich wichtig ist.
Schematherapie
Sie hilft, alte Muster verständlich zu machen: Warum wir kämpfen, uns zurückziehen, funktionieren oder gefallen wollen. Was verständlich geworden ist, muss nicht länger als persönlicher Fehler erlebt werden — und kann gezielter verändert werden.
Der Mensch vor der Methode
Ich arbeite integrativ. Hypnose, Nervensystemarbeit, systemische Ansätze und NLP fließen ergänzend ein — je nachdem, was dir in diesem Moment am besten dient. Das Werkzeug folgt dem Menschen, nicht umgekehrt.
Ein breites Fundament – damit ich für jeden Menschen den passenden Zugang finde.
Ausbildung & Weiterbildung
Schwerpunkte
Transparenz: Ich arbeite als Therapeutin für Psychotherapie im Rahmen meiner Heilerlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz sowie in psychologischer Beratung und Coaching.
Das kostenfreie Erstgespräch findet telefonisch statt — unverbindlich und der erste Schritt, der zählt. Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen.