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Über mich

Ich bin
Sandra Hillmann.

Therapeutin für Psychotherapie (HPG) · Zweifach-Mama · ADHS-Betroffene · Reisende.

Ich habe gelernt, dass Veränderung beginnt, wenn wir aufhören, gegen uns selbst zu kämpfen.

Sandra Hillmann
Wer ich bin

Restless &
Rooted.

Zwei Worte, die mich vermutlich besser beschreiben als jeder Lebenslauf.

Rastlos und gleichzeitig verwurzelt.

Nicht entweder. Nicht oder. Sondern beides.

Ich will die Welt sehen – und gleichzeitig zu Hause sein.
Ich liebe Abenteuer – und wünsche mir gleichzeitig Sicherheit.
Ich brauche Freiheit – und sehne mich nach Verbundenheit.
Ich denke tief – und wünsche mir, das Leben leichter zu nehmen.

Lange glaubte ich, ich müsste mich entscheiden.

Zwischen Fernweh und Zuhause.
Zwischen Freiraum und Familie.
Zwischen Tiefe und Leichtigkeit.

Heute weiß ich, ich bin beides.

Restless beschreibt für mich nicht nur Fernweh.
Es beschreibt auch die innere Unruhe, die mich begleitet – damals wie heute.
Die Gedankenflut.
Das ständige Hinterfragen.
Die Suche nach Zusammenhängen.
Den Wunsch zu verstehen.

Rooted beschreibt die andere Seite.
Meine Familie, die mir am meisten bedeutet … und mir Heimat gibt.
Meine Werte, die mich leiten … und mein Handeln, das daraus entsteht.
Und den Teil in mir, der geblieben ist.

Mein Kopf ist oft laut und rastlos – und trotzdem gibt es einen Teil in mir, der gerade dann ruhig wird, wenn andere den Boden unter den Füßen verlieren.

Ich habe vieles infrage gestellt.
Mich selbst wahrscheinlich am meisten.

Nur eines nie:

Dass Veränderung möglich ist — und Aufgeben keine Option.

Ich versuche nicht mehr, Gegensätze aufzulösen.
Ich lebe sie miteinander — jeden Tag neu.

Freiheit und Verbundenheit.
Wissenschaft und Menschlichkeit.
Fernweh und Zuhause.

Genau daraus ist die Therapeutin geworden, die ich heute bin.

Was meine Arbeit prägt…

Mein Weg.

Sandra Hillmann – Mein Weg
Schulzeit & frühe Prägung
Als ich begann, an mir zu zweifeln

Ich habe Gefühle, Stimmungen und Zwischentöne intensiv wahrgenommen — jeden Reiz, der im Raum war. Aber die pq-Formel blieb nicht hängen 😅, egal wie oft mein Lehrer mich an die Tafel holte. Statt Erklärungen gab es Bewertungen. Statt Verständnis, Scham.

Bankausbildung
Erster Umweg

Nicht aus Leidenschaft für Zahlen — ich hatte keinen Studienplatz in Psychologie bekommen und war so unsicher, dass ich lieber nach etwas griff, das Sicherheit und Unabhängigkeit versprach. Innerlich wusste ich es längst – ich habe mir selbst nur nicht vertraut. Ich brachte gute Leistung und arbeitete dabei enorm gegen meinen Körper. Eine frühe Erfahrung damit, was es kostet, an sich selbst zu zweifeln.

Die Weltreise
Als der Kontext plötzlich alles veränderte

Fern von Alltag, Erwartungen und vertrauten Rollen – dort, wo niemand wusste, wer ich war oder wer ich sein sollte – hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, einfach ich selbst sein zu können. Mein ADHS verschwand nicht, auch mein Bedürfnis nach Rückzug und Zeit allein blieb. Aber ich verstand: Nicht nur wir passen uns an unsere Umgebung an – unsere Umgebung beeinflusst auch, welche Seiten von uns überhaupt sichtbar werden und wie wir uns selbst begegnen. Seitdem frage ich nie nur nach dem Menschen – sondern immer auch nach dem Kontext, in dem er sich erlebt.

Psychologiestudium
Wenn Wissen allein nicht reicht

Das Studium gab mir das wissenschaftliche Fundament und eine Sprache für vieles, das mich bis dahin beschäftigt hatte. Gleichzeitig machte ich eine ernüchternde Erfahrung: Wissen schafft nicht automatisch Verständnis – weder für andere noch für sich selbst.

Während ich mich oft fragte, warum mir manches so viel schwerer fiel als anderen, bewies ich mir gleichzeitig, wie viel ich leisten kann. Ging immer wieder über meine Grenzen. Irgendwann meldete sich mein Körper – laut und unmissverständlich. Er zeigte mir, dass Leistung nach außen und inneres Wohlbefinden zwei sehr verschiedene Dinge sind.

Soziale Arbeit
Menschen brauchen mehr als einen Therapieraum

In der Kinder- und Jugendhilfe begegnete ich Menschen nicht nur im Gespräch, sondern mitten in ihrem Alltag – mit ihren Familien, Beziehungen, Belastungen und Lebensbedingungen. Ich verstand, wie viel Veränderung außerhalb einer Therapiestunde entsteht und wie wichtig praktische Unterstützung, Bezugspersonen und tragfähige Hilfesysteme sind.

Gleichzeitig erfuhr ich, wie herausfordernd ein Arbeitsumfeld sein kann, das nicht für Neurodivergenz gemacht ist: feste Strukturen, ständige Präsenz ohne Rückzugsmöglichkeit, Reizüberflutung – und der Druck, trotzdem zu funktionieren, ohne Raum für Energiemanagement.

Persönliche Krisen
Was kein Studium vermitteln kann

Niederlagen, Scheitern, Krankheit. Mein Weg war nicht gerade – und vieles davon hätte ich mir nicht ausgesucht. Er hat mich widerstandsfähiger gemacht, ohne mich hart werden zu lassen. Ich habe gelernt, auch nach schwierigen Erfahrungen wieder Orientierung und Handlungsspielraum zu finden – und bin vorsichtiger geworden darin, über andere Menschen zu urteilen. Daraus ist etwas entstanden, das kein Studium vermitteln kann: emotionale Resonanz – und das Verständnis, dass hinter dem, was wir von einem Menschen sehen, oft weit mehr liegt.

Mutter werden
Meine Kinder wurden meine wichtigsten Lehrer

Mutter zu werden hat mich tiefer verändert, als ich es je erwartet hätte. Es hat mich körperlich, emotional und in meinem Selbstverständnis an Grenzen gebracht, von denen ich vorher nicht wusste, dass es sie gibt. Frühere Erfahrungen und vertraute Muster bekamen plötzlich eine neue Bedeutung – und ich musste auch mich selbst noch einmal neu kennenlernen.

Muttersein bedeutet für mich nicht nur Liebe und Verbundenheit. Es bedeutet auch Erschöpfung, Zweifel, Kontrollverlust und immer wieder die Frage: Wie möchte ich eigentlich leben – und wie möchte ich meinen Kindern begegnen?

Meine Kinder fordern mich jeden Tag dazu auf, genauer hinzusehen: auf das, was ich übernommen habe, auf das, was ich nicht weitergeben möchte, und auf die Entscheidungen, die ich heute bewusster treffen kann. Mutter zu sein ist wahrscheinlich die herausforderndste Aufgabe meines Lebens – und gleichzeitig die, durch die ich immer klarer erkenne, wer ich bin und welche Frau ich sein möchte.

Seit 2022
Aus meinem Weg wurde meine Arbeit

Mit meiner Praxis habe ich einen Ort geschaffen, wie ich ihn mir selbst manchmal gewünscht hätte: fachlich fundiert, menschlich und ohne vorschnelle Urteile. Einen Ort für Menschen, die nicht einfach weiter funktionieren, sondern verstehen wollen, was in ihnen passiert – und ihren eigenen Weg finden möchten. Und ich spüre die Verantwortung, dieses Wissen weiterzugeben – und psychische Zusammenhänge verständlicher zu machen.

Meine therapeutische Haltung

Verstehen, ohne stehenzubleiben.

Es geht nicht darum, unangenehme Gefühle wegzumachen oder Menschen zu optimieren. Es geht darum, Zusammenhänge zu verstehen, Handlungsspielräume zurückzugewinnen und das eigene Leben stärker an dem auszurichten, was wirklich zählt.

Akzeptanz- & Commitment-Therapie (ACT)

ACT geht davon aus, dass Schmerz, Zweifel und Unsicherheit zum Leben gehören. Entscheidend ist nicht, jede schwierige Emotion loszuwerden — sondern ob wir trotz innerer Widerstände in Richtung dessen handeln können, was uns wirklich wichtig ist.

Schematherapie

Sie hilft, alte Muster verständlich zu machen: Warum wir kämpfen, uns zurückziehen, funktionieren oder gefallen wollen. Was verständlich geworden ist, muss nicht länger als persönlicher Fehler erlebt werden — und kann gezielter verändert werden.

Der Mensch vor der Methode

Ich arbeite integrativ. Hypnose, Nervensystemarbeit, systemische Ansätze und NLP fließen ergänzend ein — je nachdem, was dir in diesem Moment am besten dient. Das Werkzeug folgt dem Menschen, nicht umgekehrt.

Fachliches Fundament

Qualifikationen & Schwerpunkte.

Ein breites Fundament – damit ich für jeden Menschen den passenden Zugang finde.

Ausbildung & Weiterbildung

  • Ausbildung im Bereich moderner Verhaltenstherapie
    • Akzeptanz- & Commitment-Therapie (ACT)
    • Schematherapie
  • Neurodiversitätscoach
  • ADHS-Trainerin
  • Resilienztrainerin
  • Entspannungstherapeutin
    • Kursleiterin für progressive Muskelrelaxation
    • Kursleiterin für autogenes Training
  • Systemische Stresstherapeutin & multimodales Stressmanagement
  • Systemischer Coach
  • Mentaltrainerin
  • NLP Practitioner (DVNLP)
  • Hypnosetherapeutin & Hypnosecoach (DHI / CTW)
    • Hypnose bei Depressionen
    • Hypnose bei Ängsten
    • Hypnose bei Selbstwertthematiken
    • Hypnotische Tiefenentspannung
    • Blockadenlösung
    • HypnoSystemik
    • Yagercode

Schwerpunkte

ADHS im Erwachsenenalter Stress, Erschöpfung & Emotionsregulation Selbstwert & innere Muster Depressive Symptome & Lebenskrisen Nervensystemregulation & Wertearbeit Reisepsychologie & mentale Erholung

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie gestalte ich deine Begleitung maßgeschneidert und frei von starren Kassenvorgaben — ohne lange Wartezeiten, ohne Kassenformular, ohne Diagnose in deiner Patientenakte. Wenn dein Anliegen ärztliche oder approbierte Behandlung erfordert, berate ich dich gerne dazu, welche Schnittstellen für dich passen.

Bereit für ein erstes Gespräch?

Das kostenfreie Erstgespräch findet telefonisch statt — unverbindlich und der erste Schritt, der zählt. Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen.

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Heilpraktikerin für Psychotherapie (Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz) — freie Privatpraxis ohne Kassenanbindung und Warteliste. Das Angebot ergänzt, ersetzt jedoch keine ärztliche oder psychologisch-psychotherapeutische Behandlung im Sinne des Psychotherapeutengesetzes.